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WITRON-Geschäftszahlen 2020

Mit Wachstum ins Jubiläums-Jahr

Wird im Jubiläumsjahr eröffnet: ein 120.000 m² großer Produktions-Neubau in Parkstein (ganz rechts)

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Verstärkt seit Mai 2020 die Geschäftsführung: der 33-jährige Dipl. Betriebswirt Johannes Schweiger

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Lebensmitteleinzelhändler in Europa und Nordamerika vertrauen sortiments- und vertriebskanalübergreifend auf die Omnichannel-Strategien von WITRON.

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WITRON als Life-Time-Partner: Übernahme der kompletten Betreiberverantwortung in den Logistikzentren der Kunden.

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Stolz auf die Auszeichnung: Das Unternehmen von Firmengründer Walter Winkler wurde von der Bayerischen Staatsregierung mit dem Preis „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet.

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WITRON wird 50 Jahre alt und hat für das Firmenjubiläum der weltweiten Corona-Pandemie zum Trotz im Geschäftsjahr 2020 eine solide Grundlage für 2021 geschaffen: neue Projekte, 110 Millionen Euro mehr Umsatz, 500 zusätzliche Mitarbeiter, 106 neue Azubis sowie eine Verdoppelung der Produktionsfläche lassen den Parksteiner Generalunternehmer nach wie vor zuversichtlich in die Zukunft schauen. Des Weiteren wurde das Unternehmen vom bayerischen Staatsministerium mit dem Award „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet – verliehen für überdurchschnittliches Wachstum im Mittelstand.

Innovative Lösungs- und Betreiberkonzepte von WITRON haben auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen sehr guten Namen auf dem Logistikmarkt. Dies zeigt sich am Auftragseingang, der im vergangenen Geschäftsjahr über der 1-Milliarden-Euro-Grenze lag. Dazu beigetragen haben Vertragsunterzeichnungen mit führenden Handelsunternehmen aus Europa und Nordamerika, die in ihren Food- und NonFood-Logistikzentren sortiments- und kanalübergreifend den Omnichannel-Strategien von WITRON vertrauen. Als langfristig richtig hat sich die Entscheidung erwiesen, auf krisenfeste und systemrelevante Branchen zu setzen, denn gut 90 Prozent des Umsatzes werden aktuell mit Kunden aus den Bereichen Handel und Distribution generiert.

Umsatz um 110 Millionen Euro gesteigert – Auszeichnung vom bayerischen Staatsministerium
Der Umsatz wurde von 600 Mio. Euro auf 710 Mio. Euro gesteigert, was zur Folge hatte, dass 500 neue Mitarbeiter eingestellt werden konnten. Aktuell arbeiten weltweit 4.500 Mitarbeiter für die WITRON-Firmengruppe, ca. 2.000 Mitarbeiter davon sind in der Firmenzentrale in der nördlichen Oberpfalz beschäftigt. Aufgrund der seit Firmengründung kontinuierlich positiven Geschäftsentwicklung wurde das Familien-Unternehmen vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie mit dem Award „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet – verliehen für überdurchschnittliches Wachstum im Mittelstand. „Dieser Preis ist ein positives Signal nicht nur für uns als Firma und Arbeitgeber, sondern auch für unsere Region. Wir sind sehr stolz, zu Bayerns besten Mittelständlern zu zählen – dies ist ein deutliches Zeichen, dass Fleiß und jahrelanges Engagement belohnt werden“, freut sich der Firmengründer Walter Winkler.


Über 100 neue Azubis starten berufliche Karriere

Einen hohen Stellewert legt WITRON nach wie vor auf die eigene Ausbildung seiner Beschäftigten. Was sich darin äußert, dass zum zweiten Mal in Folge über 100 Azubis eingestellt wurden, um in einem der 17 verschiedenen technischen und kaufmännischen Ausbildungsrichtungen ihre berufliche Karriere starten. Aktuell beschäftigt WITRON fast 300 Azubis, die Übernahme-Quote nach der Ausbildung liegt nahe der 100 Prozent. Das hohe Engagement der Azubis und der Ausbilder belegen Jahr für Jahr zahlreiche Kammer- und Landessieger.


Johannes Schweiger verstärkt die Geschäftsführung
Ein signifikanter Wachstums-Markt ist weiterhin das permanent zunehmende Service-Geschäft infolgedessen, dass immer mehr Kunden die Verantwortung für ihre Logistik-Anlagen an WITRON als Life-Time-Partner übergeben. Der Geschäftsbereich umfasst inzwischen mehr als die Hälfte der WITRON-Belegschaft. Um die damit einhergehende Themenvielfalt und Internationalität sowohl personell, funktionell als auch kulturell weiterhin optimal abzudecken, verstärkt Johannes Schweiger seit Mai 2020 die WITRON-Service-Geschäftsführung. Er teilt sich Aufgaben und Verantwortung mit Geschäftsführer Christian Dietl. Der 33-jährige studierte Betriebswirt J. Schweiger ist bereits seit 2013 bei WITRON beschäftigt und hat unterschiedliche Projekte im Bereich des nationalen und internationalen Human Resources erfolgreich umgesetzt. Gruppenweit zählen zudem Helmut Prieschenk, Johannes Meißner und Martin Stich zum fünfköpfigen GF-Team:

Nächster Evolutionsschritt: Retail-Plattform Omni Channel Machinery
Nachdem die sich die OPM-Lösung in seiner mittlerweile vierten Generation quasi zu einem Standard in der automatisierten Lebensmittel-Logistik entwickelt hat, gehen die Parksteiner jetzt einen Schritt weiter. Zwar wird aktuell der Löwenanteil des Volumens im Lebensmittel-Einzelhandel nach wie vor über Filialen abgewickelt, dennoch suchen nahezu alle Retailer in Europa und Nordamerika nach vernünftigen Omni-Channel-Lösungen – mit zum Teil unterschiedlichen Herangehensweisen.

Das Ziel ist dabei klar: Die erfolgreiche Bedienung sämtlicher Kundenkanäle wie z.B. Filialgeschäft, Click & Collect, Home-Delivery, Drives sowie Convenience-Stores – und zugleich die erfolgreiche End-to-End-Integration sämtlicher Glieder in der Supply-Chain wie z.B. Lieferanten, Logistikzentren und Transport. Erfolgreich bezieht sich insbesondere auf vier Kernthemen: Maximaler Endkunden-Service, optimale Gesamtwirtschaftlichkeit, operative und strategische Flexibilität sowie Nachhaltigkeit.

Genau diese vier Dimensionen haben die Parksteiner im Blick. Mit fast zwei Jahrzehnten OPM-Praxiseinsatz und der Versorgung von tagtäglich ca. 35.000 Filialen bzw. 100 Mio. Endkunden aus über 80 OPM-Verteilzentren verfügt WITRON über enorme Erfahrungswerte und Know How im Hinblick auf die Netzwerke im Bereich Food-Retail. Auf dieser Basis wurde die Omni Channel Machinery (OCM) entwickelt, welche als Logistik-Plattform konsequent das Thema Mehrkanal-Distribution adressiert.


Insbesondere im Hinblick auf die Netzwerk-Wirtschaftlichkeit wurden dabei folgende Grundprinzipien umgesetzt:

•    Integration statt Parallelwelten und komplexer Atomisierung
•    Nutzung von Synergien statt Multiplikation von gleichen Prozessen für unterschiedliche Kanäle
•    Fokus auf eine gesamthafte Netzwerk-Wirtschaftlichkeit statt Optimierung von Silos.

Projekte mit der OCM-Lösung befinden sich bereits mitten in der Realisierung wie z.B. bei Axfood (Schweden) sowie bei Migros (Schweiz) – und sind bei weiteren Kunden in konkreter Planung  


Verdoppelung der Fertigungs-Fläche:
Neubau für Fördertechnik-Produktion zeitlich voll im Plan


Große Fortschritte gibt es von der Baustelle in Parkstein zu berichten. Der Ende 2019 begonnene, 120.000 m² große Neubau, in welchem neben zusätzlichen Produktions-Kapazitäten für die WITRON-Mechanikfertigung auch jede Menge Büros für Software-Entwickler und Ingenieure entstehen, schreitet termingerecht voran. Der Invest dafür beträgt ca. 160 Mio. Euro. Nach geplanter Fertigstellung – pünktlich zum 50-jährigen Firmenjubiläum in diesem Jahr – umfasst die komplette WITRON-Produktionsfläche dann über 212.000 m².