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Schreibgerätehersteller STAEDTLER setzt auf Eurologistik-Konzept

Der Schreibgerätehersteller STAEDTLER zentralisiert seine Distributionslogistik und begann Mitte 2007 damit, seine europaweiten Kunden direkt aus dem neu geschaffenen Eurologistikzentrum in Nürnberg zu beliefern. Umwege über die nationalen Zwischenlager werden künftig der Vergangenheit angehören, nachdem alle zwölf europäischen Landesgesellschaften schrittweise in die neu geschaffene Eurologistikstruktur integriert werden. Um die mit der Zentralisierung verbundenen Anforderungen STAEDTLER’s an eine effiziente und wirtschaftliche Lager- und Kommissionierlogistik erfüllen zu können, setzt das Nürnberger Unternehmen auf die beiden vernetzten Systemlösungen OPS und MPS der Witron Logistik + Informatik GmbH aus der Oberpfalz.

Parkstein, … 2007. - Farb- und Bleistifte, Kugelschreiber, Marker und Radierer gelten im Allgemeinen als klassische C-Artikel, die sich oftmals nur rudimentär von Wettbewerbsprodukten differenzieren. Die STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG geht daher in zweierlei Hinsicht strategisch andere Wege. Zum einen ist das Unternehmen bekannt für seine innovativen und qualitativ hochwertigen Produkte. Ein Beispiel: Die Tintentechnologie mit der Dry Safe Eigenschaft. Schreibgeräte wie ein STAEDTLER Lumocolor sind mit Dry Safe Tinten ausgestattet, die es ermöglichen, dass der Stift tagelang geöffnet liegen bleiben kann, ohne dass die Spitze eintrocknet. Der Nürnberger Schreibgerätehersteller fertigt beispielsweise auch Farbstiftminen mit dem innovativen A·B·S Anti-Break-System. Die hochwertige Mine wird dabei von einem neuartigen weißen Minenschutzmantel umhüllt. Er ist so hart und widerstandsfähig, dass die Farbmine um bis zu 50 Prozent stabiler wird und die Bruchfestigkeit dadurch um 30 Prozent steigt. Nur zwei Innovationen von vielen, die in den eigenen Labors in Nürnberg entwickelt werden. Um das hohe Qualitätsniveau zu halten, fertigt das Unternehmen zwei Drittel seines gesamten Sortiments in Deutschland – den überwiegenden Teil am Hauptsitz in Nürnberg. Doch Innovation und Qualität allein genügen dem Traditionsunternehmen nicht. Seit Mitte 2007 setzt der Schreibgerätehersteller für die Warenverteilung auf automatisierte Logistiktechnik des Parksteiner Systemanbieters Witron. In einer hart umkämpften Branche stellt das neue automatisierte Eurologistikzentrum in Verbindung mit der hohen Produktqualität ein klares Alleinstellungsmerkmal dar.

Zwölf europäische Länder integrieren

Von Nürnberg aus steuert STAEDTLER zukünftig die gesamte Feinverteilung aller Produkte im Sinne einer klassischen Direktbelieferung – und das europaweit. „Pro Jahr werden wir einen von zwölf Länderstandorten auflösen und in die zentrale Belieferung von Nürnberg aus integrieren. Dabei wird sichergestellt, dass eine termingerechte Anlieferung aller europäischen Kunden jederzeit garantiert ist“, kommentiert Ernst Bader, Leiter Logistik die neue Eurologistikstrategie. Die meisten europäischen Gesellschaften haben eine eigene Lagerhaltung. Der Nachschub erfolgt über Kundenaufträge aus der jeweiligen Landesgesellschaft an die Zentrale in Nürnberg. Nach Lieferung werden die Waren von der jeweiligen Landesgesellschaft vereinnahmt und aus dem eigenen Lager an Kunden wie den Fachhandel oder Großverbrauchermärkte geliefert. Insgesamt eine sehr komplexe und ineffiziente Logistikstruktur mit erheblichem Optimierungspotential, die nun Schritt für Schritt vom neuen Eurologistikkonzept abgelöst wird.

Bestände und Kosten reduzieren

Mit seinem ehrgeizigen Restrukturierungsprogramm schlägt STAEDTLER mehrere Fliegen mit einer Klappe. „Durch Auflösung der Logistik in den Landesgesellschaften und Reduzierung der Bestände sinkt die Kapitalbindung erheblich. Zudem sind wir mit einer zentralen Logistik in der Lage, das Sortiment viel schneller zu wechseln, was insbesondere bei sich schnell verändernden Trends oder auch Nassschreibgeräten hilfreich ist, da sie einem Mindesthaltbarkeitsdatum unterliegen“, erläutert Bader die Vorzüge einer zentralen Eurologistik. Auch die einfachere Stammdatenpflege und effizientere Auslastung von Transportkapazitäten sprachen für ein europaweites Zentrallager. Außerdem war die in Nürnberg genutzte Lagertechnik in die Jahre gekommen. Ersatzteile waren kaum mehr verfügbar. Sie lief an ihrer Leistungsgrenze und stellte ein erhebliches Risiko dar. „Nachdem das künftige Wachstum in unserer Branche auch von den osteuropäischen Ländern bestimmt wird und aufgrund der guten Infrastruktur bot sich Nürnberg als zentraler Logistikstandort an“, begründet Bader die Entscheidung für den Neubau in der Frankenmetropole.

Witron präsentiert optimale Lösung

Im April 2006 begannen die ersten Bauarbeiten für das hoch automatisierte Eurologistikzentrum, das am 13. Juli 2007 offiziell eröffnet wurde. STAEDTLER profitiert nun von einer leistungsfähigen Logistiktechnik, die von der Parksteiner Witron Logistik + Informatik GmbH geplant und in der Funktion des Generalunternehmers Logistik umgesetzt wurde. „Aufgrund der Austauschbarkeit der Produkte unterliegen wir einem hohen Kostendruck. Mit der neuen Anlage sollten daher die Kosten reduziert werden. Außerdem wollten wir eine höhere Leistung, Flexibilität, Funktionalität und Datentransparenz erzielen“, erklärt Bader. Anforderungen, die das von Witron präsentierte Lösungskonzept basierend auf seinen Systemmodulen OPS (Order Picking System) und MPS (Module Picking System) optimal erfüllt. Denn Wirtschaftlichkeitsvergleiche mit alternativen Systemkonzepten und mit Outsourcing-Angeboten diverser Dienstleister hatten bestätigt, dass die von Witron konzipierte Anlage die optimale Lösung für eine europaweite Direktbelieferung darstellte. Laut Bader habe für den Logistikpartner Witron außerdem gesprochen, „dass bereits seit über zwanzig Jahren eine vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht und Witron über hohe Kompetenz in der Planung und Umsetzung kniffliger Aufgabenstellungen verfügt.“

Effiziente Logistik auf kompakter Fläche

Erste Pläne für eine zentralisierte Eurologistik lagen bei STAEDTLER bereits im Jahr 2002 auf dem Tisch. „Während der Folgejahre waren wir stets als Partner verfügbar und gingen mit der Planung des Eurologistik-Projekts in Vorleistung“, kommentiert Witron-Prokurist Ulrich Schlosser diese Projektphase. Witron trug damit das gesamte Risiko einer Nicht-Realisierung. „Zudem war es für uns planerisch interessant, eine so hoch automatisierte Anlage auf einer solch kleinen Fläche umzusetzen“, ergänzt Schlosser. Von Anfang an hat der Automatisierungsspezialist daher alle Überlegungen konsequent auf optimale Flächen- und Raumnutzung sowie Flexibilität ausgerichtet. „Noch während der letzten Planungsphase hat Witron durch ein technisch vollkommen überarbeitetes Konzept die Systemleistung des automatischen Kleinteilelagers auf derselben zur Verfügung stehenden Grundfläche massiv erhöht“, sagt Bader. „Somit haben wir in der Anlage auch noch etwas Luft nach oben, weil wir aufgrund unserer Grenzbebauung keine Erweiterungsmöglichkeit im klassischen Sinn haben. Wir können aber technisch doppelt so viele Arbeitsplätze anbinden wie bislang der Fall.“

Kosten-Nutzen-Effekt entscheidend

Auf einer Grundstücksfläche von standortbedingt lediglich 5.600 Quadratmetern setzte Witron die Anforderungen STAEDTLER’s an eine wirtschaftliche Lager- und Kommissionierlogistik optimal um. „Entscheidend ist für uns der Kosten-Nutzen-Effekt der Witron-Anlage“, ein Wert, der laut Bader ebenso stimmt, wie die im Vorfeld errechneten Zeiten. Der Parksteiner Lösungsanbieter integrierte in das Eurologistikzentrum zwei seiner standardisierten Lager- und Kommissionier-Systemmodule, die den speziellen Bedürfnissen des Schreibgeräteherstellers angepasst wurden. „Einerseits bedient STAEDTLER den Fachhandel und liefert damit auch in Kleinmengen, wofür das Witron OPS-Modul (Order Picking System) zum Einsatz kommt. Andererseits werden komplette Kartons für Großmengenabnehmer wie Verbraucherketten kommissioniert. Von daher kombinieren wir das OPS mit der Witron MPS-Lösung (Module Picking System) für die Lagerung und Kommissionierung großvolumiger Versandeinheiten“, erläutert Schlosser die Grundkonstellation der beiden im Eurologistikzentrum miteinander vernetzten Systeme. Beide Systemmodule vereinnahmen die Waren entweder direkt aus der Produktion kommend – angebunden über eine Elektrohängebahn im ersten Obergeschoss – oder über die acht Verladetore im Erdgeschoss des Eurologistikzentrums. Das erst in diesem Jahr von STAEDTLER eingeführte SAP-System avisiert den Wareneingang palettenweise oder summarisch an das Witron-Lagerverwaltungssystem (LVS). Die Lieferung aus der Produktion oder über die Rampe erfolgt in beiden Fällen überwiegend auf Europaletten. Um aber mit Blick auf die Zukunft flexibel zu sein, besteht auch die Möglichkeit, Behälter direkt zu erfassen und einzulagern.

MPS: Kommissionierleitung gepaart mit hoher Ergonomie

An I-Punkten wird die artikelrein gelieferte Ware erfasst. Der Palettenschein wird gescannt und die Lieferung geprüft – zum Beispiel auch das bei Nassschreibgeräten geltende Mindesthaltbarkeitsdatum. Anschließend wird die Ware physisch über angebundene Fördertechnik im 82 Meter langen Paletten-Hochregallager (HRL) eingelagert. Abgesehen von den STAEDTLER-Produkten lagern hier in zwei Fachhöhen auf 11.000 meist doppelttiefen Stellflächen auch Artikel der Marke EBERHARD FABER, die etwa 10 Prozent des Gesamtvolumens ausmachen. IT-seitig ist das viergassige HRL Bestandteil der MPS-Lösung, die eine Kommissioniergasse gemäß Ware-zu-Mann-Prinzip einschließt. Fünf multifunktionale Arbeitsplätze sind in dieser Gasse integriert, um Kartonware in großen Mengen von Lager- auf Kundenpaletten zu kommissionieren. Der Witron-Materialflussrechner steuert alle dafür notwendigen Palettenbewegungen und signalisiert den Mitarbeitern die Entnahmemengen über Pick-by-Light-Displays. Aus Platz- und Ergonomiegründen befinden sich alle Paletten auf einer Seite der Kommissioniergasse. Auf der anderen Gassenseite wurde Behälter-Fördertechnik verbaut, um hier auch einen Teil des Nachschubs für das OPS-Modul generieren zu können. Über zwei Doppel-Querverfahrwagen, die sich parallel auf einer Schiene bewegen, sorgt das LVS dafür, dass auf den Absetzflächen immer nur die Paletten bereitstehen, die aktuell in der Kommissionierung benötigt werden. „Die Gasse ist aufgrund der hohen Dynamik sehr kurz und die von den Mitarbeitern zurückzulegenden Wege reduzieren sich dadurch auf ein absolutes Minimum. Das Resultat ist über den gesamten Arbeitstag hinweg betrachtet eine höhere Pro-Kopf-Leistung und ein ergonomischeres Arbeiten“, so Witron-Prokurist Schlosser über die Vorzüge der dichten MPS-Kommissionierzone.

STAEDTLER bietet seinen Kunden zahlreiche Mehrwerte, die Witron in den vielschichtigen IT-Prozessen abgebildet hat. Zum Beispiel die individuelle Konfektionierung mit spezifischen Labels in Landessprache des Kunden. In der Konfektionierung ist es außerdem möglich, nicht automatisch förderfähige Industriepaletten als Versandpaletten zu verwenden. Und zukünftig wird im LVS auch eine Mehrfachbelegung von Behältern durch Segmentierung hinterlegt sein – beispielsweise für Musterartikel, die lediglich eine geringe Lagerfläche einnehmen.

OPS: Pick & Pack an stationären Arbeitsplätzen

Im MPS wird auch ein Teil des Nachschubs für das tablar- und behälterbasierte OPS-Modul gebildet. Über PC-Dialoge wird dem Mitarbeiter der Nachschubauftrag visualisiert. Ware kann von der Lagerpalette in Behälter umgepackt werden oder der Mitarbeiter setzt einen kompletten Karton auf ein leeres Tablar. In letzterem Fall entfällt der gesamte Umpackvorgang. Weiterer Vorteil: Der Versandkarton kann bei der späteren Kommissionierung an den OPS-Pickplätzen wieder verwendet werden.

Nachschub erhält das OPS auch über einen speziellen Behälterumpackplatz. Denn bestimmte Artikelgruppen werden aus der Produktion in Behältern angeliefert – allerdings auf Paletten gestapelt über die Elektrohängebahn. Mit Hilfe eines Handlings-Geräts nimmt ein Mitarbeiter die Behälter von der Palette und setzt sie auf die Fördertechnik. Sobald er den Nachschubauftrag bestätigt, wird der Behälter automatisch gescannt, dessen Gewicht plausibilisiert und in Richtung Kleinteilelager (AKL) abtransportiert. Aus Platz- und Leistungsgründen baute Witron das AKL in doppelstöckiger Ausführung. In den insgesamt zehn Lagergassen – fünf Gassen pro Ebene – stehen 62.000 doppelttiefe Stellflächen für Tablare und Behälter zur Verfügung. Über einen Fördertechnikloop sind an das AKL fünf Arbeitsstationen angebunden. Nachdem STAEDTLER die Kundenbestellungen in Kartons liefert, hat Witron der Kommissionierung eine Volumenkalkulation vorgeschaltet. Damit gibt das LVS für den aktuellen Auftrag die jeweils optimale Kartongröße vor und der entsprechende Karton wird manuell auf ein leeres Tablar gesetzt. Leere gestapelte Tablare befinden sich in ausreichender Zahl direkt am Kommissionierplatz auf einer eigenen Fördertechniklinie. Das LVS sorgt dafür, dass die Lagerware nach Dichteklassen in korrekter Sequenz den Kommissionierplätzen zugeführt wird. Entweder in Behältern wie sie direkt aus der Produktion vereinnahmt oder im MPS umgepackt wurden oder auf Tablaren, die ebenfalls im MPS aufgesetzt wurden. Durch die reihenfolgegerechte Bereitstellung wird sichergestellt, dass schwere Artikel keine Leichteren beschädigen, da sie zuerst kommissioniert werden und sich damit unten im Versandkarton befinden. Analog MPS steuert der Rechner die Vorgänge auch hier über Bildschirmmasken. An jeden OPS-Kommissionierplatz sind je zwei Packplätze angebunden, die abhängig von der täglichen Auslastung personell besetzt werden. Bei geringer Auftragslast ist auch ein „Pick- & Pack-Handling“ von nur einem Mitarbeiter möglich. Am Packplatz wird das Tablar gescannt. Der Packdialog kennt den Inhalt des darauf befindlichen Kundenkartons und überprüft die kommissionierte Ware durch Plausibilisierung des Gewichts. Anschließend wird der Karton fertig verpackt, ein Deckel aufgesetzt und das Bruttogewicht ermittelt. Das LVS stößt dann den automatischen Druck des Lieferscheins und der für diesen Auftrag notwendigen Labels an. So erhält jeder Transportdienstleister ein eigenes Label. Gegebenenfalls werden am Karton auch noch Gefahrgutlabel angebracht. Der fertige Kundenkarton wird dann einer der Versandpaletten zugewiesen, die am Packplatz bereit stehen und tourengerecht gebildet werden. Ist eine Versandpalette voll, wird sie im System abgeschlossen, auf einen Heber gesetzt und in Abhängigkeit des Versandzeitpunkts entweder direkt in den Warenausgangsbereich gefördert oder im HRL zwischengepuffert. Nach gleicher Methodik erfolgt die Bereitstellung fertiger Auftragspaletten aus dem MPS, so dass sich tourenbezogen alle Waren zeitgleich im Versandbereich befinden. Zur Archivierung übergibt der Witron-Rechner sämtliche Lieferpapiere mit einem Index-File an die STAEDTLER-Systemlandschaft, so dass dauerhaft Transparenz über alle Liefervorgänge besteht. Ein weiteres IT-Highlight: Die Routenplanung übernimmt ebenfalls das Witron-System. Anhand bestimmter Regeln schlägt es den optimalen Spediteur vor und prüft, ob Kommissionen gebildet werden können, wodurch die Warensendungen verdichtet werden. Witron avisiert die Sendungen über EDI an den jeweiligen Spediteur und zugleich den „Despatch Advice“-Datensatz an bestimmte STAEDTLER-Kunden, die damit ihren Wareneingang verbuchen können.

Investitionsschutz sichergestellt

„Die in der Anlage verwirklichten Ideen haben Hand und Fuß“, zeigt sich Bader von der neuen Systemtechnik überzeugt. STAEDTLER nutzte die Möglichkeit, die Funktionen der neuen Witron-Systemlösung im Vorfeld genau unter die Lupe zu nehmen und testete mit eigenen Produkten und Mitarbeitern im Witron Technology Center. Aber auch die Ausbaumöglichkeiten der modularen Komplettlösung überzeugten den Logistikchef. Denn im Bedarfsfall kann die Systemleistung trotz fehlender Flächen wachsen. „Wir können die OPS-Kommissionierzone um weitere sieben Plätze erweitern und die Anlage statt im geplanten Zweischicht auch im Dreischichtbetrieb fahren“, erklärt Bader. Das Gesamtsystem wurde von Witron dahingehend geplant und ausgelegt, so dass die Wirtschaftlichkeit der Investition gesichert ist. Die Anzahl der Auftragszeilen werde sich laut Bader im Endausbau 2009 auf jährlich rund zwei Millionen verdoppeln – und das bei deutlich weniger Personal in den europäischen Landesgesellschaften. „Durch die zentralisierte Distributionslogistik erhalten wir hohe Transparenz und eine kontinuierliche Aktualität in den Absatz- und Umsatzzahlen. Wir können unseren internationalen Vertrieb optimal steuern und verbessern den Service durch kürzere Lieferzeiten, eine höhere technische Lieferfähigkeit und Liefergenauigkeit“, so der STAEDTLER-Logistikchef. „Unsere Supply Chain wird künftig eine ganz andere sein. Und bislang liegen wir mit unserer Strategie voll im Plan“, zieht Bader ein erstes positives Zwischenfazit. „Mittlerweile sind bereits die Standorte in Österreich, Frankreich und Belgien aufgenommen - die Integration der STAEDTLER-Logistik in Italien erfolgt noch im Verlauf dieses Jahres.“

STAEDTLER:

Die STAEDTLER Mars GmbH & Co. KG, Nürnberg, ist Europas größter Hersteller für Bleistifte, Farbstifte und Radierer. Mit rund 2.500 Mitarbeitern weltweit, davon mehr als die Hälfte in Deutschland, erwirtschaftet der Nürnberger Schreibgerätehersteller einen Jahresumsatz von rund 240 Millionen Euro - zwei Drittel aller Produkte werden dabei in Deutschland produziert. Das Unternehmen, bereits 1835 gegründet, ist heute in mehr als 150 Ländern präsent und betreibt weltweit 8 Produktionsstätten, 3 davon in Deutschland sowie 24 Vertriebsniederlassungen. Sämtliche Anteile der STAEDTLER Gruppe werden von der STAEDTLER STIFTUNG gehalten.