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Premium-Logistik für Premium-Fahrzeuge

Porsche hat seine Ersatzteilversorgung zentralisiert

Foto: Porsche

Foto: Witron

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Der Zuffenhausener Sportwagenhersteller Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG hat seine weltweite Ersatzteillogistik am Standort Sachsenheim zentralisiert. Aktuell werden von dort pro Jahr 3,2 Millionen Auftragspositionen ausgeliefert. Verantwortlich für die Realisierung und den technischen Betrieb des automatischen Kleinteilelagers war der Parksteiner Logistik-Generalunternehmer Witron Logistik + Informatik

Porsche, der Hersteller sportlicher Premium-Fahrzeuge hat über 100 Millionen Euro in das Großprojekt investiert. Von Sachsenheim aus werden mehr als 700 Porsche-Händler auf der ganzen Welt zentral mit Ersatzteilen versorgt. Am Standort sind derzeit etwa 85.000 verschiedene Porsche-Teile beziehungsweise Materialnummern abrufbar – alles, von der einzelnen Schraube bis zum kompletten Hard-Top. Eine ausgeklügelte, zukunftsweisende Logistik mit besonders schlanken und effizienten Prozessen sorgt im zentralen Ersatzteillager für beste Qualität bei der weltweiten Teileversorgung und damit für einen optimalen Kundenservice. „Die Fahrzeuge von Porsche sind ein Premiumprodukt. Daher erwartet der Kunde zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort der Welt eine optimale Qualität – auch bei den Ersatzteilen“, so Jürgen Wels, Geschäftsführer der Porsche Logistik GmbH und zugleich Leiter Logistik bei der Porsche AG.

Logistische Exzellenz nach dem Fließprinzip
In zwei Bauabschnitten, die innerhalb von drei Jahren realisiert wurden, sind zwei Hallen mit einer Gesamtlagerfläche von knapp 113.000 Quadratmetern entstanden. „Uns geht es im Ersatzteilzentrum in Sachsenheim vor allem darum, Exzellenz in physischer Logistik nach dem Fließprinzip zu erreichen“, erklärt Jürgen Wels. „Dafür möchten wir in allen Prozessen ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis herstellen.“ Zeit sei hierfür ein ganz wesentlicher Faktor. Wenn heute ein Händler  ein Ersatzteil bei Porsche bestellt, erhält er dies in Europa in der Regel innerhalb von 24 Stunden, in anderen Regionen der Erde innerhalb von 48 Stunden. Dabei umfasst das Sortiment nicht nur sämtliche Ersatzteile der aktuellen Porsche-Modelle – aufgrund der gestiegenen Variantenvielfalt in den vergangenen Jahren allein schon eine zunehmende Herausforderung. Zum Lagerspektrum gehören ebenso auch Bevorratungen für Klassik-Fahrzeuge, Sonderprodukte für den Handel (z.B. Additive) sowie seit kurzem auch Teile für die Prototypenfertigung der Entwicklung.

Dreiteilung des Lagers gemäß den logistischen Anforderungen
Für eine optimierte Abwicklung ist das Ersatzteillager Sachsenheim in ein automatisches Lager- und Kommissioniersystem für Kleinteile sowie in manuelle Lager- und Kommissionierbereiche für Mittel- und Großteile unterteilt. 

Die platzsparende und kompakte Lagerung des breiten Kleinteilespektrums im automatischen Kleinteilelager (AKL) erfolgt in Kunststoffbehältern mit unterschiedlicher Größe und Abmessung. Die Mittelteile lagern in Gitterboxen und die Großteile auf Rungen- oder Holzpaletten.

„Diese Clusterung in drei auch organisatorisch eigenständige Einheiten ermöglicht uns ideale prozessuale Abläufe – per Ware zum Mann oder Mann zur Ware“, so Wels. „Auch ist so - abgestimmt auf die jeweiligen Durchlaufzeiten - eine spätestmögliche Einsteuerung von Aufträgen ins Lager machbar.“ Eine Zwischenkonsolidierung entfällt - das spart Zeit und Handling und gewährleistet einen direkten Warenfluss.

Ein Schleppzugkonzept fungiert im Ersatzteillager als innerbetriebliches Transportsystem, mit dessen Hilfe die drei Bereiche mit dem Wareneingang, der Verpackung und dem Warenausgang verbunden sind. Diese technisch einfache und robuste Lösung stellt über einen definierten Fahrplan getaktete Materialflüsse und damit den permanenten Warenfluss im Lager sicher – eines der Grundprinzipien in der Porsche-Logistik (s. Interview). 

Witron-Systemlösungen OPS und TMS bei Porsche im Einsatz
Herzstück des Ersatzteilzentrums in Sachsenheim ist ein hochdynamisches automatisches Kleinteilelager (AKL), für dessen Planung und Realisierung die Firma Witron verantwortlich war. Mit der Entscheidung für den Parksteiner Logistikexperten wird die seit langem bestehende vertrauensvolle Zusammenarbeit beider Unternehmen weiter ausgebaut. Bereits im Jahr 2000 hat Witron für Porsche das Datenfunksystem TMS (Transport Management System) am bisherigen Standort Ludwigsburg sowie in diversen Außenlägern implementiert. Es optimiert den Materialfluss vom Wareneingang bis zum Versand unterhalb der Lagerverwaltung in SAP LES. „Wir setzen auf langfristige Partnerschaften. Aber der Partner muss sich immer wieder neu beweisen“, so Jürgen Wels. 

Im Sommer 2011 wurde Witron von Porsche in der Kategorie „Nicht-Produktionsmaterial“ mit dem „Porsche Supplier Award“ ausgezeichnet. Dieser wird jährlich an die zehn besten Lieferanten und Dienstleister des Sportwagenherstellers verliehen.

Die Funktionsweise des AKL wird von Witron als Order Picking System (OPS) beschrieben. Die Ware-zum-Mann-Lösung ist für das Handling von sehr breiten Artikelspektren, wie im Ersatzteilgeschäft üblich, optimal geeignet. Durch die Flexibilität des Systems können im OPS, wie beispielsweise bei Porsche umgesetzt, sowohl Lagerbehälter mit unterschiedlichen Höhen, mehrfach unterteilte Lagerbehälter und auch Trays mit mehreren Kleinladungsträgern eingesetzt werden. 

Die Kommissionierarbeitsplätze werden je nach Auftragslast anforderungsgerecht besetzt. Auf diese Weise kann das System flexibel auf Schwankungen reagieren. Wie in solchen Lagersystemen üblich wird der Bestand je Behälter per Nulldurchgang-Inventur überwacht; in SAP ist das Lager als so genannte Black Box realisiert, d.h. es ist nur der Summenbestand je Material sichtbar. Die Pick- und Pack-Arbeitsplätze können abhängig vom Bedarf nur für bestimmte Kunden oder Routen eingesetzt werden, in der Regel priorisiert aber das System automatisch auf Basis der Warenausgangszeiten die für jeden Markt festgelegt sind.

Entkopplung von Materialfluss und Arbeitsplätzen
„Derzeit werden ca. 50.000 verschiedene behälterfähige Artikel aus dem Porsche-Ersatzteilsortiment in dem zwölfgassigen AKL mit 170.000 Behälterstellplätzen gelagert und an 16 ergonomischen Arbeitsplätzen direkt in einen durch eine Volumenkalkulation ermittelten Versandkarton beziehungsweise in einen Porsche-Mehrwegbehälter kommissioniert“, sagt Josef Gallersdörfer, Mitglied der Geschäftsleitung von Witron. „Ein Vorteil des OPS-Systems ist hierbei die Entkopplung von Materialfluss und Arbeitsplätzen durch Sequenzpuffer, womit ein hochdynamisches Picken der Artikel und eine reihenfolgegerechte Bereitstellung der Lagerbehälter an den Kommissionierplätzen möglich werden.“ Ein Sequenzpuffer versorgt dabei gleichzeitig zwei Kommissionierplätze. Sogenannte Volumenaufträge – also ein Großauftrag eines Kunden – werden nach der Kommissionierung im AKL in einem eingassigen Order Consolidation Buffer zwischengelagert bevor sie dann zeitnah zur Auslieferung den Packplätzen zugeführt werden. Ziel ist es, so wenig als möglich Packstücke für einen Kundenauftrag zu generieren. Da die Volumenaufträge eine längere Durchlaufzeit haben, kann die Kommissionierung über den Tag verteilt erfolgen, wodurch die Kommissionierung gleichmäßiger ausgelastet wird.

Nach der Versandkolli-Bildung und Etikettierung erfolgt der Transport in den Versandbereich. Die Verladekontrolle wird dort mit dem Witron-Datenfunksystem TMS durchgeführt, ebenso die Kommissionierung in den Lagerbereichen mit nicht AKL-fähiger Ware. Im Witron-Leistungsumfang ebenso enthalten ist die Entwicklung, Produktion und Montage der kompletten Behälterfördermechanik (RFZ, Fördertechnik, Sequenzpuffer) durch die Witron-Tochter FAS. „Das Porsche-Projekt war eine enorme Herausforderung, schon aufgrund der terminlichen Vorgaben“, sagt Gallersdörfer. „Wir haben im Rahmen der Konzeption und der Vergabe hart um das Projekt gekämpft und uns gegenüber zahlreichen  Wettbewerbern durchgesetzt. Über das bisher Erreichte freuen wir uns, und arbeiten kontinuierlich weiter, um auch kommende Anforderungen effizient für unseren Kunden umzusetzen.“

Hoher Liefergrad und minimale Fehlerquoten
Die minimale Durchlaufzeit im vollautomatisierten Logistikbereich beträgt heute im regulären täglichen Geschäft rund 60 Minuten. Etwa zwei Drittel aller Artikelpositionen laufen derzeit in Sachsenheim über das AKL. 

„Alle unsere strategischen Ziele am neuen Standort wurden erreicht. Porsche bietet im Ersatzteilgeschäft ein zukunftsweisendes Optimum in der Teilelogistik.“, zieht Porsche-Logistikchef Jürgen Wels ein positives Zwischenfazit. „Wir haben eine hohe Flexibilität in sämtlichen Abläufen und profitieren von noch schnelleren Zugriffszeiten.“ Die Anlagenverfügbarkeit im Gesamtprozess liege mit größer 99 Prozent auch im Vergleich im absoluten Spitzenbereich. Die Vorgaben hinsichtlich kurzer Wege und ergonomischer Prozesse an allen Arbeitsplätzen wurden konsequent umgesetzt.  

Umweltschutz maßgeblich beim Baukonzept berücksichtigt
Neben einem ausgeklügelten Logistikkonzept hat Porsche beim Bau des Ersatzteillogistikzentrums auch großen Wert auf Umweltaspekte gelegt.

So produziert eine hochmoderne Photovoltaikanlage auf der 40.000 Quadratmeter großen Dachfläche der 1. Baustufe zwei Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Darüber hinaus wurde ein Blockheizkraftwerk realisiert und alle Regalbediengeräte 

des AKL sind mit Energierückspeiseeinheiten ausgestattet. 

Als eines der ersten Unternehmen konnte Porsche dadurch am Logistikstandort Sachsenheim eine Umweltzertifizierung erlangen.

Nachhaltige Weiterentwicklung der Logistikprozesse
Bedingt durch den weltweiten Erfolg der Marke Porsche hat man sich schon heute über die zukünftige Entwicklung des Ersatzteilgeschäftes konkrete Gedanken gemacht. Dabei steht in den nächsten Jahren die kontinuierliche Weiterentwicklung der logistischen Prozessabläufe im Sinne der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.

Die Gesamtkapazität des Ersatzteillogistikzentrums in Sachsenheim wurde in der Planung bis zum Jahr 2016 ausgelegt. Sollten weitere Logistikflächen benötigt werden, können die Gebäude auf dem insgesamt 260.000 Quadratmeter großen Grundstück erweitert werden. Dafür wurden ausbaufähige Gebäudestrukturen geschaffen, sowie die modulare Erweiterung des AKL berücksichtigt.

Autor: Thomas Wöhrle, Fachjournalist, Karlsruhe

Interview:
„Der größte Einzelbaustein in unserem weltweiten Aftersales-Netzwerk“
Porsche-Logistikchef Jürgen Wels über das Logistikverständnis von Porsche und die Bedeutung des Standorts Sachsenheim für das weltweite Aftersales-Geschäft des Sportwagenherstellers.

Logistik Heute: Was waren die Hauptgründe dafür, die Ersatzteillogistik am Standort Sachsenheim zu zentralisieren?
Jürgen Wels: Wir hatten in der Vergangenheit die Ersatzteillogistik auf neun verschiedene Lagerstandorte im Großraum Stuttgart verteilt. Mit dem Wachstum des Ersatzteilgeschäfts hatten wir in dieser Struktur die Grenzen der Skalierbarkeit erreicht und zudem einen sehr großen Steuerungsaufwand beziehungsweise sehr viele Querverkehre zwischen diesen einzelnen Standorten zu verzeichnen gehabt. Dies hat zu Kosten- und Kapazitätsnachteilen sowie Serviceeinbussen in unserem Netzwerk geführt. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, unser Ersatzteilgeschäft unter einem Dach in Sachsenheim zu konsolidieren. 

Logistik Heute: Welche Rolle spielt das Ersatzteilzentrum in Sachsenheim für die Aftersales-Strukturen bei Porsche?
Wels: Das Geschäft mit Porsche-Ersatzteilen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angewachsen und trägt mittlerweile mit einem erheblichen Anteil zu unserem Umsatz bei. Aus diesem Grund haben wir unsere Aftersales-Strukturen im Bereich Teileservice weltweit ausgebaut und beispielsweise neue Läger in den USA, in China, England und Italien eröffnet. Damit haben wir den auch zukünftig zu erwartenden Wachstumskurs in diesem Bereich international vorbereitet und neue Prozesse beziehungsweise neue Infrastrukturen geschaffen. Der größte Einzelbaustein in dieser Reorganisation unseres weltweiten Aftersales-Netzwerks ist das Logistikzentrum in Sachsenheim, aus dem nicht nur sämtliche Porsche-Händler, sondern auch unsere insgesamt zehn weltweiten Regionalläger mit Ersatzteilen beliefert werden. Mit der Auflösung der bisherigen Außenlagerstandorte war außerdem eine Neuaufteilung der Eigen- und Fremdleistungen verbunden. So wurden operative Kernleistungen, wie beispielsweise Wareneingang. Lagerung, Kommissionierung und Versand, vollständig in die Verantwortung der von Porsche eigens gegründeten Porsche Logistik Gesellschaft überführt. Verpackungsleistungen dagegen wurden in die Verantwortung von Spezialbetrieben übergeben und  räumlich direkt in den optimalen Prozessfluss des Lagers integriert. 

Logistik Heute: Gibt es einen übergeordneten logistischen Ansatz, den Porsche in seinen verschiedenen Unternehmensbereichen durchgängig verfolgt?
Wels: Die technische Ausstattung unserer Fahrzeuge sowie die Teilevielfalt nehmen stetig zu – das spiegelt sich natürlich auch in den Anforderungen an unsere Logistikabläufe wider. In der Produktionslogistik setzen wir bereits seit Jahren erfolgreich auf die bedarfsgerechte und getaktete Bereitstellung von Teilen nach dem Fließprinzip der schlanken Produktion. Dieses Versorgungsprinzip ist mit diversen Anpassungen auf die Aftersales-Logistik übertragbar, weil wir auch hier getaktete kundenauftrags-bezogene Materialflüsse herstellen können und unsere logistischen Netzwerkstrukturen damit nachhaltig effizienter gestalten. In der After Sales Teileversorgung ist dies für Porsche ein neuer Ansatz hin zu maximaler Prozessleistung, begeisterten Kunden bei gleichzeitig hoher Wirtschaftlichkeit und motivierter Belegschaft. 


Das Porsche-Ersatzteillager Sachsenheim in Zahlen:

Ersatzteillager insgesamt:

  • 260.000 Quadratmeter Grundstücksfläche
  • 112.900 Quadratmeter gesamte Gebäudegröße
  • mehr als 85.000 Materialnummern
  • ca. 70.000 Lagerplätze in manuellen Bereichen (Mittelteile, Großteile, Sonderbereiche)
  • ca. 100 Flurförderzeuge mit Datenfunk im Einsatz

AKL:

  • 170.000 Lagerplätze 
  • ca. 50.000 Materialnummern 
  • 12 Gassen, 13 Meter Höhe, 53 Meter Länge
  • 16 Kommissionierplätze; Spitzenleistung 1.600 Auftragspositionen pro Stunde
  • 8 Packplätze
  • 1 I-Punkt, 1 Warenausgangsplatz



Porsche:
Der Sportwagenhersteller Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG mit Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen hat seinen Ursprung in einem 1931 von Ferdinand Porsche in Stuttgart gegründeten Konstruktionsbüro. Das Unternehmen besitzt seit 2002 ein zweites Werk in Leipzig. 

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011 ein operatives Ergebnis von 1,51 Milliarden Euro erzielt und damit den vergleichbaren Vorjahreswert von 1,21 Milliarden Euro um 25 Prozent übertroffen. Der Umsatz der Porsche AG stieg im Berichtszeitraum um 20 Prozent auf 7,93 Milliarden Euro. Der Absatz legte um 26 Prozent auf 85.872 Fahrzeuge zu. Bei den Auslieferungen betrug das Plus 31 Prozent: Von Januar bis einschließlich September 2011 wurden 90.972 Neuwagen an Kunden ausgeliefert. Die Zahl der Mitarbeiter lag am 30. September 2011 mit 14.346 Beschäftigten um neun Prozent über dem Stichtagswert zum 31. Dezember 2010.


Witron Logistik + Informatik:
Die im Jahr 1971 gegründete Witron Logistik + Informatik GmbH plant, realisiert und betreibt maßgeschneiderte Logistik- und Materialflussanlagen, welche für den Kunden nachhaltige Wettbewerbsvorteile generieren. Dabei hält Witron die entscheidenden Schlüsselelemente der Projekte in der Hand: die Logistik-Planung, die Informations- und Steuerungstechnik, die Mechanik-Konstruktion und Mechanik-Fertigung sowie die Funktionsverantwortung als Logistikgeneralunternehmer. Aus der Realisierungserfahrung von über 2.000 Logistikprojekten legt Witron schon in der Konzeptfindungsphase den Grundstein für den entscheidenden Vorsprung. Ein weiterer wichtiger Faktor für eine langfristige und vertrauensvolle Kundenbindung sind individuelle Service- und Betreibermodelle, welche exakt auf die Anforderungen der Witron-Kunden abgestimmt sind. Darüber hinaus ist die vollumfängliche Abdeckung des kompletten Projekt-Regelkreises die bestmögliche Basis für die permanente Weiterentwicklung von bestehenden Logistikmodulen sowie für Neuentwicklungen, ausgerichtet am Marktbedarf. 

Die Witron-Unternehmensgruppe zählt weltweit über 1.400 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz 2011 betrug rund 200 Mio. Euro. Weitere Niederlassungen befinden sich in Rimpar, Arlington Heights/Illinois (USA), Toronto (Kanada), Venray (Niederlande), Stoke-on-Trent (UK), Madrid (Spanien) und Straßburg (Frankreich).