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LVS-Lösung macht fit für die Zukunft

Cardinal Health vertieft erfolgreiche Supply Chain Partnerschaft mit WITRON

Foto: Witron

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Cardinal Health, Inc. ist ein Dienstleister, der die Kosteneffizienz im Gesundheitswesen verbessert und sich gemäß einem Ranking des US-Magazin „Fortune“ auf Platz 19 der größten Unternehmen der Welt platziert.

Als Dienstleister im Bereich der Gesundheitsfürsorge, hilft Cardinal Health Apotheken, Krankenhäusern und ambulanten Versorgungseinrichtungen den Fokus auf die Krankenpflege zu richten und gleichzeitig Kosten zu reduzieren, die Effizienz und Qualität zu verbessern und somit die Wirtschaftlichkeit zu steigern. 

Desweiteren engagiert sich Cardinal intensiv um den Erhalt von Kundenbeziehungen innerhalb der gesamten Supply Chain. Beginnend bei Lieferanten, über das Krankenhausdepot - und weitere Pflegebereiche- quer durch die Lieferkette des Gesundheitssystems.

Das Unternehmen gliedert sich in zwei Segmente mit vielen sich ergänzenden und überschneidenden Funktionen: den pharmazeutischen Bereich und den medizinischen Bereich. 

Eine Schlüsselkomponente in der Leistungsfähigkeit des Unternehmens in der Belieferung seiner Kunden im Medizin-Segment ist dabei ein leistungsstarkes, optimal auf die Anforderungen von Cardina Health zugeschnittenes Lager-Verwaltungs-Systems (LVS), welches gemeinsam mit dem langjährigen Logistik-Partner WITRON Logistik und Informatik entwickelt wurde.

Cardinal Health hat die gesamte Lagerstruktur an den mehr als 40 nordamerikanischen medizinischen Distributionszentren des Unternehmens auf den Prüfstand gestellt und sich anschließend für den Einsatz der neuesten Generation des Lager-Verwaltungs-Systems von WITRON entschieden, um die Leistungsfähigkeit entlang der gesamten Supply Chain weiter zu erhöhen. Bis 2012 soll der Rollout der ersten Version des neuen Systems abgeschlossen sein, gefolgt von einer finalen LVS-Version im Jahr 2013. 

Die Lösung: von der Produkt- zur Systempartnerschaft
“Nach einer neunmonatigen Evaluierungsphase haben wir uns bei der Optimierung unserer Distributionszentren für das neue WITRON-LVS entschieden, weil wir uns sicher waren, dass dieses System großen Nutzen zu optimalen Hard- und Softwarekosten realisieren kann”, sagt Kevin McCormack, Direktor strategische Planung/Umsetzung bei Cardinal Health. “Darüber hinaus hat das im Verlauf unserer langjährigen Supply-Chain-Partnerschaft aufgebaute Vertrauensverhältnis natürlich eine wichtige Rolle bei unserer Entscheidung gespielt.”

Weitere wesentliche Vorteile der LVS-Software sind die Flexibilität im Software-Design, die Stabilität der Software während der Projektausführung sowie deren Anpassungsfähigkeit an kommende logistische Herausforderungen und gesetzliche Anforderungen. WITRON liefert mit der neuen LVS-Software einen kundenindividuellen Service-Layer, welcher als Standardschnittstelle zum neuen SAP ECC fungiert, den Cardinal Health eingeführt hat.  
„In der Vergangenheit benötigten wir Unterstützung bei der Implementierung unserer unterschiedlichen Netzwerkstrategien“, sagt McCormack. „Als strategischer Partner arbeitet WITRON eng mit uns zusammen und berät uns bei der Auswahl der geeigneten Technologien“.

WITRON als Logistikpartner für manuelle und vollautomatisierte Standorte 
WITRON unterstützt Cardinal Health bereits seit vielen Jahren beim Betrieb von 40 manuellen und 4 vollautomatisierten Lägern und Distributionszentren. Einige Distributionszentren arbeiten mit der Vorgängerversion des LVS während die anderen die WITRON-Behälter-Kommissionier-Lösung „OPS“ (Order Picking System) im Einsatz haben. Ziel ist es dabei immer, die speziellen Anforderungen von Cardinal Health mit der einzigartigen Kundenstruktur des Unternehmens abzustimmen und die bestmögliche Logistiklösung bereitzustellen.

“Cardinal Health war vor etwa 15 Jahren der allererste Kunde, mit dem wir gemeinsam ein Projekt in den USA realisiert haben”, sagt Karl Hoegen, Geschäftsführer der Witron Integrated Logistics, Inc. mit Sitz in Chicago. “Diese Entscheidung stellte die Weichen für WITRON’s schnelle Entwicklung auf dem US-amerikanischen Markt. Denn heute spielt das US-Geschäft mit einem Umsatzanteil von mittlerweile rund 50 Prozent eine tragende Rolle in der Unternehmensentwicklung. Wir schätzen unsere langjährige Beziehung und Partnerschaft.” 

Weiterer Ausbau des Third-Party-Geschäfts bei Cardinal Health geplant
Ziel des Unternehmens ist es, den bestmöglichen Kundenservice zu den geringsten realisierbaren Kosten zu bieten. Cardinal Health bietet auch Herstellern von Produkten Auftragsdienstleistungen in der Logistik an. Diese beinhalten unter anderem Transport- und Distributions-Dienstleistungen, Produkt-Sterilisation, Cross-Docking, behördliche Dienstleistungen sowie das Zusammenstellen von Verkaufs-Sets und Beratung. 

Interview mit Mike Berg (Vizepräsident Betrieb Distributionszentren) und Kevin McCormack (Direktor strategische Planung) von Cardinal Health

Wie positioniert sich Cardinal Health als Lieferant medizinischer Produkte auf dem US-amerikanischen Markt?

Berg: Cardinal Health verwendet ein breites Netzwerk an Nachschub- und Distributionszentren um sicherzustellen, dass Kundenprodukte so zusammengefasst und verteilt werden, dass die Gesamtkosten der Lieferkette in Bezug auf Bestandsführung, Transport, Arbeitskräfte und Infrastrukturkosten optimiert werden können – unter Berücksichtigung der meist eingeschränkten Lagerkapazität beim Kunden.  

Welche sind die logistischen Herausforderungen Ihrer Branche und Ihrer Distributionsstruktur?

Berg: Die Herausforderung in unserer Branche ist Anpassungsfähigkeit und Geschwindigkeit. Die Versorgungskette im Gesundheitswesen ist nicht so effizient wie sie eigentlich sein sollte und angesichts der anhängigen Gesundheitsvorsorge in den USA müssen wir uns so schnell wie möglich anpassen, um die Lieferanten bei dem, was sie am besten können - nämlich bei der Versorgung von Patienten - zu unterstützen. Dienstleister brauchen Lieferanten, die zuverlässig, flexibel und innovativ sind und Best-Practice-Lösungen einsetzen, welche Kosten reduzieren, die Wirtschaftlichkeit verbessern und die Qualität erhöhen. Wir müssen das richtige Produkt zur richtigen Zeit an den richtigen Ort bringen - und das auf eine effiziente Art und Weise. 

Welche sind, Ihrer Meinung nach, die Anforderungen für Ihre zukünftige Logistiklösung?

Berg: Die Lieferanten, die auf lange Sicht auf der Gewinnerstraße sein werden sind Unternehmen, die ihr Augenmerk besonders auf Kosten, Wirtschaftlichkeit und Qualität richten und dem Kunden zugleich den Geschäftsablauf vereinfachen. Die Herausforderung für die Dienstleister wird zukünftig darin bestehen, mehr Leistungen mit weniger Mitteln zu erbringen – und dies wirkt sich sowohl auf die Lieferanten als auch auf die Kundenlogistik aus. Wir müssen die Richtigkeit der Informationen in der Versorgungskette verbessern, brauchen das beste Kosten-Verhältnis und müssen alle nicht-wertschöpfenden Prozesse vermeiden. Wir brauchen Systeme, welche den Handelspartnern entlang der gesamten Versorgungskette Transparenz bieten. 

Warum haben Sie sich für WITRON und deren LVS-Lösung entschieden? Welchen konkreten Nutzen bietet Ihnen das Unternehmen mit seinen Lösungen für Ihre Anforderungen?

McCormack: Nach einer neunmonatigen Evaluierungsphase hat sich Cardinal Health für WITRON entschieden, weil wir uns sicher waren, dass das verbesserte LVS den Nutzen zu geringeren Hardware- und Softwarekosten realisieren kann. Zudem ist der Verwaltungs- und Trainingsaufwand geringer, da die erweiterte LVS-Lösung von WITRON dem System ähnelt, mit dem der Lagerarbeiter bereits arbeitet. 

Berg: Seit 15 Jahren ist WITRON ein bedeutender Geschäftspartner, der die Probleme und Lösungen unseres Geschäftsfeldes sehr gut versteht und uns dabei hilft, kurzfristig als auch langfristig Erfolg zu haben. Wir haben sehr robuste Geschäftsanforderungen, die WITRON versteht und abdeckt. 

Auf welche Eigenschaften Ihrer Logistiklösung sind Sie besonders stolz?

Berg: Unsere aktuelle LVS-Lösung unterstützt mehrere Geschäftsbereiche, die sich an spezielle Kundenbedürfnisse orientieren. Wir verfügen auch über eine Vielzahl von Einsatzumgebungen und weitere Methoden, welche auf das Volumen und die Größe des entsprechend betreuten Marktes basieren. Witron ist flexibel und dynamisch genug Lösungen anzubieten, welche über den herkömmlichen Vertrieb hinausgehen und eine erweiterte Ausrichtung und Optimierung der Funktionalitäten erlauben.  

Cardinal Health hat mit seinen Systemen viele Fortschritte gemacht. Werden Sie diese Ziele und Maßnahmen teilen?

McCormack: Unser Ziel ist es, den Anforderungen unserer Kunden und Lieferanten jederzeit gerecht zu werden. Aus diesem Grund sind wir zu einer kontinuierlichen Verbesserung verpflichtet, da sich auch unsere Kunden und Lieferanten weiterentwickeln müssen. Unsere aktuellen Verbesserungen beinhalten die erweiterten Geschäftsprozesse mit Hilfe von SAP / ECC und die verbesserten Geschäftsprozesse ermöglicht durch das WITRON-LVS (AIMS). Unsere größte Herausforderung ist die Ablösung einer stark individualisierten SAP-Version, welche mit unserem LVS-AIMS-System mit standardisiertem Interface-Layer verbunden ist, zu einem standardisierten Interface-Layer, welcher zwischen dem SAP/ECC und dem WITRON-LVS besteht. 

WITRON bietet die LVS-Lösung seit 1996 an. Welche sind die Stärken dieser Partnerschaft?

McCormack: Wir sind seit 1996 Partner sowohl im Bereich des manuellen Lagerbetriebes mit der LVS-Lösung, welche in 40 Standorten genutzt wird als auch im Bereich der AKL-Automatisierung, welche in 4 Standorten genutzt wird. Im gesamten Verlauf unserer Partnerschaft stand uns WITRON bei unseren verschiedenen Netzwerkstrategien stets unterstützend zur Seite. Hinsichtlich der aktuellen Technologieverbesserungen haben wir WITRON gebeten, eine mehr kooperative Rolle in Bezug auf die Technologiestrategie unserer Distributionszentren zu erfüllen.  

Berg: Unsere Partnerschaft mit WITRON basiert auf Vertrauen, Transparenz und Zusammenarbeit. Die Lösung, die wir nun im Einsatz haben unterscheidet sich erheblich von der ursprünglich installierten Version und wurde im Hinblick auf den Umfang der Funktionalitäten erweitert, da sich auch die Kundenanforderungen geändert haben.  

Welche Nutzen sowohl in Bezug auf Qualität als auch Quantität konnten Sie mit Hilfe der WITRON-Lösung bereits realisieren?

Berg: Die Gesundheitsvorsorge ist ein dynamischer und herausfordernder Markt. Mit Hilfe von WITRON haben wir es geschafft, die Produktivität sowie die Effizienz all unserer Arbeitsprozesse zu verbessern. Durch den Einsatz dieser Plattform ist es uns gelungen, den Durchsatz und die Qualität enorm zu steigern. Wir verfügen über eine sachbezogene Methodik, welche uns in verschiedenen Bereichen unterstützt wie z. B. Verbesserung der Arbeitsproduktivität, Produktverpackung, Anlagenlayout sowie Wirtschaftlichkeit in der gesamten Lieferkette. Die Integration neuer Technologien ermöglicht es Cardinal Health Fortschritte und Neuerungen in die Lieferkette mit einzubringen.  

Welche zukünftigen Herausforderungen/Ziele können Sie im Hinblick auf Ihre Lieferkette erkennen? Wie helfen Ihnen die technischen und funktionalen Lösungen des WITRON-Systems?

Berg: Unsere größte Herausforderung wird es sein, weiterhin operative Funktionalitäten in die Lieferkette zu integrieren die es uns ermöglichen, Kosten und Qualität auf Seiten des Kunden weiter anzupassen und zu verbessern. Während sich das Gesundheitswesen hinsichtlich Verwaltungsort und Verwaltungsweise weiterentwickelt, ist es wichtig sicherzustellen, dass unsere Systeme und Lösungen kundenorientiert und innovativ sind, um auf die Bedürfnisse des gemeinsamen Kunden - dem Patienten - reagieren zu können. 

CARDINAL HEALTH und das Cardinal Health LOGO sind eingetragene Warenzeichen von Cardinal Health