Be innovative. Be committed. Be successful.

Erfolgreich hinsichtlich Projekten, Innovation und Wachstum

Die WITRON Logistik + Informatik GmbH hat im Geschäftsjahr 2012 ihren Umsatz auf 240 Millionen Euro erhöht und beschäftigt weltweit bereits 1700 Mitarbeiter. Für 2013 erwartet der Generalunternehmer eine weitere Steigerung. Die Grundlage für den Erfolg sind eine starke Kundenorientierung, die permanente Weiterentwicklung von bestehenden Technologien sowie neue Innovationen, die sich innerhalb von kürzester Zeit auf dem Logistik-Markt etabliert haben.

Parkstein, 16. April 2013. Durchweg positive Nachrichten aus der Oberpfalz - WITRON hat den Umsatz 2012 mit 240 Millionen Euro auf ein Niveau gesteigert, das deutlich über dem von 2010 liegt. „Von 2011 auf 2012 lag die prozentuale Umsatz-Steigerung bei 20%“, sagte Geschäftsführer Helmut Prieschenk im Rahmen der diesjährigen Pressekonferenz am Unternehmenssitz in Parkstein. „Für 2013 wird die Erhöhung aller Voraussicht nach auch im zweistelligen Bereich liegen, sodass wir ausgesprochen positiv in die Zukunft blicken können. Unser Ansporn ist es, unseren Kunden in jedem Projekt eine Lösung mit einem Maximum an Wirtschaftlichkeit und Effektivität zu liefern. Daher ruhen wir uns nicht auf den Erfolgen aus, sondern arbeiten hart und konsequent weiter.“

Dass WITRON im Bereich der automatisierten Behälter- und Palettenkommissionierung auf die richtige Technologie setzt, zeigen gewonnene Schlüsselprojekte.

Eines der jüngsten Beispiele hierfür ist der kürzlich erhaltene Projektauftrag über den Bau eines der größten Food-Retail-Logistikzentren weltweit für den finnischen Kunden INEX Partners Oy – sowohl für INEX als auch WITRON das größte Einzelprojekt in der Firmengeschichte. Das 142.000 m² große Logistikzentrum in Sipoo versorgt gut 40% aller Finnen mit Lebensmitteln aus dem Trockensortiment, dem Frischebereich sowie mit Tiefkühlware. An einem Spitzentag können mit den WITRON-Modulen OPM, DPS, ACS und CPS über 1,4 Millionen Einheiten filialgerecht kommissioniert werden.

Überhaupt ist Skandinavien aufgrund der hohen Anforderungen an ergonomische Arbeitsabläufe für WITRON in den letzten Jahren ein sehr attraktiver Markt geworden.

Hochmodernes E-Commerce-Logistikzentrum derzeit im Hochlauf

Weiterhin sehr erfolgreich ist WITRON in seinen Kernmärkte D / A / CH, Europa und Nordamerika aktiv. „Aber auch in Russland oder Singapur stehen demnächst interessante neue Projekte an“, so Prieschenk. „Für uns geht es dann immer um die Frage: Begleiten wir einen bestehenden Kunden bei dessen Internationalisierungsstrategie oder engagieren wir uns selbstständig im Markt zum Beispiel durch den Aufbau einer neuen Niederlassung?“ Hier gelte es, eine sinnvolle Abwägung zwischen Chancen, Risiken und vorhandenen Ressourcen vorzunehmen. Stolz ist man bei WITRON auch, mit einem der marktführenden französischen Lebensmitteleinzelhändler E.Leclerc einen Kunden gewonnen zu haben, welcher innerhalb von kürzester Zeit gleich zwei Projekte beauftragt hat. „Zehn Jahre haben wir versucht, den französischen Logistik-Markt von automatisierten Lösungen „Made-in-Germany“  zu überzeugen. Jetzt haben wir es geschafft“, so Helmut Prieschenk.

„Unser Ziel ist es, die komplette Wertschöpfungskette für den Handel mit logistischen Komplettlösungen abzudecken. Unabhängig davon, ob Lebensmittel, Ersatzteil-Handel, Drogerie, Kosmetik oder Pharma“, sagte Walter Winkler, Gründer und Inhaber von WITRON. „Für sämtliche Branchen bieten wir als Generalunternehmer Systeme mit hohem Optimierungspotential - bis hin zum kompletten Anlagenbetrieb.“ Dabei rückt der E-Commerce immer mehr in den Fokus. So nimmt WITRON beispielsweise derzeit ein hochmodernes E-Commerce-Logistikzentrum für den Online-Versender ATP Auto-Teile Pöllath Handels-GmbH in Pressath in Betrieb. Auch befinden sich neue Multi-Channel-Lösungen in der Entwicklung, die anhand konkreter Kundenanforderungen konzipiert werden.

WITRON-Tochter FAS verdreifacht Fertigungsfläche

Ausgezahlt hat sich für WITRON die vor einigen Jahren getroffene strategische Entscheidung, mit dem Zukauf des Unternehmens FAS (Förderanlagen Systeme GmbH) die Herstellung mechanischer Komponenten im eigenen Haus selbst zu betreiben.

„Nur so ist es möglich, unseren Anspruch an Innovationstempo, Qualität und Verfügbarkeit für eine Technologie-Einsatz von 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche zu gewährleisten“, erklärt Walter Winkler. „Dass unsere Kunden auf diese hohe Qualität bauen, zeigt sich an der weltweit permanent steigenden Nachfrage nach WITRON-Lösungen“.

Derzeit befindet sich in Parkstein ein Neubau in der Umsetzung, der die Fertigungsfläche von FAS ab Sommer 2013 auf in Summe 48.000 m² verdreifachen wird. Auch der Umsatz von FAS hat sich von 2010 bis 2012 bereits mehr als verdreifacht – von 24 Millionen auf 85 Millionen Euro pro Jahr.

Innovationen für die vor- und nachgelagerten Logistik-Prozesse

Entscheidend für den Erfolg von WITRON ist neben einer Reihe weiterer Faktoren vor allem die hohe Innovationsfähigkeit des Unternehmens. Im Rahmen der Pressekonferenz wurden aktuelle Neuentwicklungen präsentiert: Wie der mechanisierte Leergutpuffer als Lösung für die intelligente Zwischenpufferung leerer Paletten, Rollcontainern und IsoTainern, die komplett automatisiert den Kommissionierbereichen mengen- und zeitgerecht zur Verfügung gestellt werden. Neu ist außerdem der Einsatz der Lösung ETP (Ergonomic Tray Picking) in allen Temperaturbereichen inklusive Frische und Tiefkühl sowie der automatisierte Warenausgangspuffer. Dieser ermöglicht es, unterschiedlichste Ladungsträger aus einem WA-Modul automatisiert, just-in-time, reihenfolgerecht, tourengerecht, filialgerecht und dazu noch stauraum-optimiert für den Verlader zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus können in einem Modul kommissionierte Kundenaufträge in verschiedenen Temperaturbereichen gelagert werden.

Generell spielt bei WITRON das Thema Multi-Funktionalität der eingesetzten Mechanik-Komponenten eine große Rolle. So werden auf patentierten Fördertechnik-Strecken gleichzeitig sowohl Paletten, als auch Rollcontainer und IsoTainer transportiert. Mechanische Behälter-Stapler wurden so konzipiert, dass diese Behälter in unterschiedlichsten Größen und Höhen filialgerecht aufeinanderstapeln können. „Selbst die anspruchsvollen Anforderungen an das mechanisierte Stapeln von Obst- und Gemüse-Kartonagen in verschiedenen Größen und unterschiedlichster Verpackungsqualität wurden erfolgreich umgesetzt“, so WITRON-Geschäftsführer Helmut Prieschenk.

Doppelter Grund zum Feiern

2013 ist für WITRON auch ein Jubiläumsjahr. Denn vor genau 10 Jahren wurde von Walter Winkler erstmals die OPM-Technologie vorgestellt. Diese befindet sich bereits in der dritten Systemgeneration und heute sind in 30 Projekten mehr als 500 COM-Maschinen beauftragt bzw. realisiert. Aktuell werden mit dieser Technologie täglich mehr als vier Millionen Handelseinheiten kommissioniert – was in etwa 60.000 Paletten / Rollcontainern entspricht.