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ETP

Ergonomic Tray Picking

Ergonomisches Case-Picking mit Pick-to-Light-Unterstützung (Beamer)

Unter ETP versteht man eine teilautomatisierte "Mann-zur-Ware"-Lösung für die Kommissionierung von Handelseinheiten. Das ETP-Konzept eignet sich optimal für Distributionszentren des Lebensmitteleinzelhandels, für Regionallager und Schnelldreher-Lager der Vollsortimenter sowie für die Verteilzentren der Discounter. Dies betrifft sowohl Projekte im Trockensortiment als auch im Frischebereich. Die ETP-Lösung besticht hinsichtlich Mechanisierungsgrad durch eine ideale Kombination aus vollautomatischem Nachschub und ergonomischer Kommissionierung. Mit Hilfe von mannbedienten Pick-Shuttles werden Handelseinheiten aus einer Tray-AKL-Pickfront auf Paletten bzw. Rollcontainer kommissioniert.

Dabei erfolgt die Kommissionierung jedes einzelnen Auftrages gemäß seinen individuellen Anforderungen, warengruppengerecht und nach dem jeweiligen Filiallayout. Der hier angewandte Schlichtalgorithmus entspricht genau dem Algorithmus, welcher auch beim mechanisierten OPM-System eingesetzt wird. Somit profitieren Anwender bei dieser Schlüsselfunktionalität von vielen Jahren OPM-Praxiserfahrung.

Zu jeder Entnahme wird die Kommissionierkabine rechnergesteuert automatisch so vor dem Entnahmeplatz der Handelseinheit platziert, dass der Kommissionierer stets in einer ergonomisch optimalen Körperhaltung kommissionieren kann – kein Heben, kein Tragen, kein Bücken. Das entscheidende optische Hilfsmittel ist ein am Fahrzeug angebrachter Beamer. Dieser visualisiert dem Kommissionierer durch eine äquivalente beleuchtete Fläche, wo und in welcher Position er die Handelseinheit auf der Auftragspalette oder dem Rollcontainer ablegen soll. Durch diese Pick-to-Light-Unterstützung wird beim manuellen Case Picking die Effektivität der Kommissionierung erheblich gesteigert und ein späteres Umsortieren der Handelseinheiten aufgrund nicht idealer Anordnung vermieden.

Mit ETP sind im Vergleich zu konventionellen Lagersystemen sehr hohe Pickleistungen möglich, unabhängig von Alter und Geschlecht des Kommissionierers. ETP eignet sich jedoch nicht nur für neue Logistikzentren, sondern kann ohne speziellen Aufwand selbst während des laufenden Betriebes in bestehende Gebäude und Anlagen implementiert werden. Daher ist ETP auch für Modernisierungsprojekte eine interessante Lösung.

Quickfacts

Automatisierungsgrad:
Teilautomatisiert

Pickeinheiten:
Handelseinheiten

Highlights:
Bildung filialgerechter Kundenaufträge mittels Schlicht-Algorithmus und Beamer-Unterstützung, Ergonomische Kommissionierung Ware-zur-Person

Branche:
Lebensmitteleinzelhandel

Steckbrief

  • Kommissionierprinzip: Mann-zur-Ware
  • Konzipiert für ein Artikelsortiment von bis zu 4.000 verschiedenen Artikeln
  • Alle Artikel für das Sortiment werden in einer Gasse bereitgestellt. Keine Sequenzierung der Auftragspalette notwendig
  • Alle Modulgassen arbeiten unabhängig voneinander – komplette Auftragsfertigstellung erfolgt in einer Gasse
  • Kommissionierung mit hochergonomischen, rechnergesteuerten Pick-Shuttles – kein Heben, kein Tragen, kein Bücken, kein Folienentfernen
  • Verkürzung der Pickfront auf 1/20 eines konventionellen Lagers
  • Regalbediengeräte versorgen die Pickfront und transportieren Leertrays ab.
  • Filialgerechte Kommissionierung auf Palette oder Rollcontainer anhand rechnergeneriertem Schichtalgorhythmus
  • Visualisierung der Ablageposition der kommissionierten Handelseinheit auf dem Ladungsträger durch Beamer und Bildschirm (nochmalige Anzeige der Ablageposition, der Entnahmemenge und eines Produktbildes)